Kurse

Erfahre mehr über all unsere Tanzrichtungen.

UNSER LEITBILD

"Jeder Mensch ist ein Tänzer" (Rudolf Laban)

"Tanz, sonst sind wir verloren" (Pina Bausch)

Diese beiden Aussagen spiegeln das Zentrum unseres Leitbilds: Wir sehen Tanz nicht als elitäre Disziplin, sondern als menschliche Sprache und lebensnotwendige Kraft. Labans Vertrauen in die Bewegungsfähigkeiten jedes Körpers verbindet sich bei uns mit Bauschs dringender Aufforderung: Tanzen schafft Verbindung, Ausdruck und Gemeinschaft. Diese Haltung zieht sich durch all unsere Kurse: Technik und Körperwissen geben dir Halt, Tanz macht dich sichtbar und bringt Leben in die Bewegung.



Klassisches Ballett

Das klassische Ballett ist die Grundlage aller Tanzrichtungen – elegant, kraftvoll und voller Ausdruck. Im Ballettunterricht verbinden sich Technik, Musikalität und Körperspannung zu einer Kunstform, die Körper und Geist gleichermaßen stärkt. Wir legen Wert auf gesunde Ausrichtung, kräftigende Übungen und Musikalität — und darauf, dass Technik dir Raum für Persönlichkeit und Ausdruck schenkt.

In unserer Unterrichtsphilosophie verbinden wir die klassische Balletttechnik mit den Gedanken Rudolf von Labans, der den Tanz als natürliche Ausdrucksform jedes Menschen verstand. So steht bei uns nicht die Perfektion, sondern die Entwicklung im Mittelpunkt – jedes Kind darf in seinem Tempo wachsen, erleben und über sich hinauswachsen.

Mit Inspiration aus Pina Bauschs Werk glauben wir daran, dass Tanz nur dann lebendig bleibt, wenn er berührt. Ballett ist nicht nur ein ästhetisches Bild – es ist Gefühl, Konzentration, Energie und Hingabe. Unsere Schüler:innen lernen, Technik mit Seele zu verbinden – und erleben, dass Tanz nicht etwas ist, das man „kann“, sondern etwas, das man „ist“.


Von den ersten kindlichen Ballettmomenten bis zur professionellen Ausbildung begleiten wir unsere Tänzer:innen mit Herz, Achtsamkeit und skandinavischer Pädagogik: respektvoll, bestärkend und immer mit dem Ziel, die Freude an Bewegung zu bewahren.

Tänzerische Früherziehung

(3-6 Jahre)

Kleine Schritte - große Fantasie

In der Früherziehung fördern wir mit spielerischen Bewegungs- und Wahrnehmungsübungen altersgerecht die motorischen Grundlagen, Raumorientierung, Struktur und die Freude am Tanz.

Ballett ab Grundschulalter

(6–10 Jahre)

Fundament legen, Ausdruck finden

Technik trifft Kreativität: Im Grundschulalter vermitteln wir eine solide technische Basis kombiniert mit kreativen Laban‑Impulsen, um Haltung, Musikalität und individuellen Ausdruck zu entwickeln.


Ballett für Teenies



(10-13 Jahre)

Von Technik zur Persönlichkeit

Ausbau der Technik und individueller Ausdruck: Für Teenies bieten wir gezieltes Techniktraining und Ausdrucksarbeit, angereichert mit Laban‑Qualitäten und improvisatorischen Aufgaben zur Stärkung von Selbstbewusstsein und tänzerischer Vielfalt.

Ballett für Teens

(14-17 Jahre)

Körper reifen, Kunst entstehen

Körperliche Reife, künstlerische Tiefe: Im Teens‑Training steht körperliche Reifung und künstlerische Profilierung im Mittelpunkt: intensives Technik‑ und Repertoiretraining sowie theatralische Impulse nach Pina Bausch.

Ballett für Erwachsene



Ballett für Körper, Geist und Alltag

Individuell & ressourcenorientiert: Erwachsene finden bei uns ein individuelles, ressourcenorientiertes Training, das klassische Technik mit somatischen Zugängen und differenzierten Bewegungsqualitäten verbindet.

Ballett Advanced/ Pre-Professional

Bühnenreife formen – technisch und künstlerisch

Vorbereitung auf die Bühnenpraxis: Das Pre‑Professional‑Programm bietet ein intensives, professionell ausgerichtetes Curriculum mit hoher Technikdichte, Partnerarbeit, Repertoire und choreografischer Analyse nach Laban und Bausch.

Contemporary

„Jeder Mensch ist ein Tänzer.“ – Dieses  Zitat steht sinnbildlich für den Contemporary Dance. Im zeitgenössischen Tanz verbinden sich verschiedene Tanztechniken – vom klassischen Ballett über Modern Dance bis hin zu Improvisation und Floorwork.

Im Unterricht lernen unsere Tänzer:innen, ihren Körper bewusst wahrzunehmen, Bewegungsimpulse zu erkennen und ihnen zu folgen. Wir arbeiten mit dem Boden, mit Raumwegen, mit Partnern und Gruppen. Kraft, Balance, Dynamik und Kreativität werden gleichermaßen geschult. So entsteht ein Tanzstil, der technisch anspruchsvoll, aber gleichzeitig frei und lebendig ist.

Inspiriert von der skandinavischen Pädagogik legen wir besonderen Wert darauf, dass jedes Kind und jeder Jugendliche einen eigenen Ausdruck findet. Hier darf man ausprobieren, Fehler machen, wachsen – und über Bewegung sich selbst entdecken.


„Tanz, sonst sind wir verloren.“ – Pina Bauschs Worte erinnern uns daran, dass Tanz Lebensfreude, Freiheit und Ausdruckskraft bedeutet. Im Contemporary entsteht aus dieser Haltung eine ganz eigene Magie – wenn Bewegung zur Sprache wird und Körper erzählen, was Worte nicht ausdrücken können.

Contemporary ab Grundschulalter

(6–10 Jahre)

Bewegung entdecken - spielerisch, sicher, kreativ

Für Grundschulkinder bieten wir spielerische Contemporary‑Stunden inspiriert von Laban und Pina Bausch: Altersgerechte Improvisationen und Bewegungsspiele stärken Körperwahrnehmung, Raumgefühl, kreative Ausdrucksfähigkeit und Bewegungsfreude.

Contemporary für Teenies

(10-13 Jahre)

Technik entwickeln, Ausdruck entfalten

Altersgerechte Technik‑ und Ausdruckseinheiten: Einführung in zeitgenössische Techniken, Laban‑Effort‑Qualitäten und kurze Improvisationen zur Förderung von Selbstvertrauen, Koordination und tänzerischer Neugier.

Contemporary für Teens

(14-17 Jahre)

Künstlerische Profilbildung durch Technik und Experiment

Intensives Contemporary‑Training für Teens mit vertiefter Technik, Ensemblearbeit, choreografischer Forschung und theatralischen Impulsen nach Pina Bausch 

Contemporary für Erwachsene

Zeitgenössischer Tanz – individuell, achtsam, kraftvoll.

Zeitgenössischer Tanz für Erwachsene: ressourcenorientiertes  Training mit Fokus auf Alignment, differenzierte Bewegungsqualitäten (Laban) und adaptierbaren Übungen — passend für Einsteiger*innen und Wiedereinsteiger*innen.

Contemporary Pre-Professional/ Advanced

Professionelle Vorbereitung – präzise, tiefgründig, praxisnah

Pre‑Professional Contemporary: anspruchsvolles Curriculum mit hoher Technikdichte, Komposition, Repertoire, Partnerarbeit und Bühnenpraxis, gestützt durch Laban‑Analyse und Bausch‑inspirierte Methoden zur professionellen Vorbereitung.

Jazzdance

Jazzdance ist pure Energie – eine Verbindung aus Technik, Rhythmus und Emotion. Ursprünglich aus den afroamerikanischen Tanztraditionen entstanden, hat sich Jazzdance im Laufe der Zeit zu einem vielseitigen Bühnentanz entwickelt, der Elemente aus Ballett, Modern und Popkultur vereint. Heute ist Jazzdance Ausdruckskraft in Bewegung – mal dynamisch und kraftvoll, mal weich und gefühlvoll.


Bei uns steht im Jazzunterricht das Erleben von Musik und Bewegung im Mittelpunkt. Ganz im Sinne Rudolf von Labans glauben wir, dass jeder Mensch auf seine eigene Weise tanzen kann. Jazzdance lädt dazu ein, mit dem Körper Geschichten zu erzählen, innere Impulse in Bewegung zu verwandeln und sich von der Musik tragen zu lassen.

Wie Pina Bausch es sagte: „Tanz, sonst sind wir verloren.“ – Im Jazzdance erleben wir genau das: das Loslassen, das Spüren, das Sich-selbst-Finden. Unsere Schüler:innen lernen nicht nur Choreografien, sondern auch, Emotion in Bewegung zu übersetzen und ihre eigene Ausdrucksform zu entdecken.


Ob Anfänger:in oder fortgeschrittene:r Tänzer:in – Jazzdance bei THE STAGE ist kraftvoll, kreativ und mitreißend. Wir fördern Technik, Musikalität und Ausdruck gleichermaßen – mit der typischen skandinavischen Herzenswärme, die Raum für Individualität und Freude lässt.

Jazzdance ab Vorschulalter

(4-6 Jahre)

Spielerisch entdecken

Mit viel Spiel, Rhythmus und Fantasie führen wir die Kleinsten ganz behutsam an Groove, einfache Körperisolations und Raumspiele heran; Laban‑Impulse und kleine theatralische Aufgaben machen jede Stunde zu einem fröhlichen Entdeckungsraum.

Jazzdance ab Grundschulalter

(6–10 Jahre)

Technik, Spiel & Ausdruck

In altersgerechten Jazzstunden verknüpfen wir technische Grundschritte und Isolationsarbeit mit kreativen Improvisationen und spaßigen Choreos — immer mit Blick auf Ausdrucksstärke und mutiges Auftreten, inspiriert von Laban und Bausch.

Jazzdance für

Teenies

(10-13 Jahre)

Mutig ausprobieren

Aufbauendes Training in Jazztechnik, Syncopation und Ausdruck: Wir arbeiten an Körperkontrolle, Musikalität und Stilbewusstsein, ergänzt durch Laban‑Effort‑Explorationen und theatralische Szenen zur Stärkung der künstlerischen Persönlichkeit.

Jazzdance für Teens

(14-17 Jahre)

Performance & Stil

Intensiver Jazz‑Unterricht mit Fokus auf Technik, Performance, Choreografie und Stilentwicklung; kombiniert werden präzise technische Arbeit mit Laban‑Analyse und Bausch‑inspirierten Experimenten für starke Bühnenpräsenz.

Jazzdance für Erwachsene

Einstieg & Bewegungsfreude

Dynamisches, anpassbares Training mit Fokus auf Alignment, Isolationsbewegungen, Rhythmusgefühl und persönlichem Ausdruck — somatische Zugänge und Laban‑Qualitäten sorgen für nachhaltige, schonende Verbesserung.

Jazzdance Advanced/ Pre-Professional

Intensiv & Bühnenreif

Ein intensives, praxisnahes Jazzprogramm mit anspruchsvoller Jazz‑Technik, Turns, Repertoire und Bühnenarbeit — fundiert durch Laban‑Bewegungsanalyse und Bausch‑orientierte Forschung, zur Vorbereitung auf professionelle Wege.

Hip Hop

Hip Hop ist eine Lebenseinstellung, eine Sprache der Bewegung und der Freiheit. Entstanden auf den Straßen von New York, steht Hip Hop für Selbstausdruck, Gemeinschaft und Authentizität. In unserem Unterricht bei THE STAGE vermitteln wir nicht nur Schritte und Styles, sondern auch den Geist dieser Kultur: den Mut, man selbst zu sein und seine eigene Geschichte zu tanzen.


Jede:r bringt seinen eigenen Stil, seine Energie, seine Persönlichkeit mit – genau das macht Hip Hop so lebendig. Wir fördern individuelle Kreativität und achten darauf, dass Technik und Ausdruck Hand in Hand gehen: von Old School über Street Styles bis hin zu modernen Einflüssen aus Commercial, Lyrical oder Urban Dance.

Hip Hop gibt jungen Menschen eine Bühne, auf der sie Stärke, Selbstvertrauen und Zugehörigkeit spüren dürfen. Bei uns lernen die Schüler:innen, ihren Körper als Instrument zu nutzen, ihre Energie zu kanalisieren und über Tanz zu kommunizieren.


Hip Hop bei THE STAGE ist leidenschaftlich, herzlich und echt – geprägt von unserer skandinavischen Pädagogik, die Wert auf Gemeinschaft, Respekt und Freude am Lernen legt. Denn Tanzen bedeutet bei uns nicht nur Bewegung, sondern Begegnung.

Hip Hop ab Vorschulalter

(3-6 Jahre)

Spiel & Groove

Mit Spiel, Groove und einfachen Isolationsübungen entdecken die Kleinsten Spaß an Hip‑Hop; Laban‑Impulse und kleine theatralische Aufgaben wecken Körpergefühl und Fantasie.

Hip Hop ab Grundschulalter

(6–10 Jahre)

Rhythmus & Moves

Kindgerechte Hip‑Hop‑Basics, Fußarbeit und kurze Choreos werden mit Improvisationsspielen verbunden. Wir nutzen Laban‑Bewegungsqualitäten zur Differenzierung von Energie und Raum und setzen theatralische Aufgaben nach Bausch ein, damit Kinder mutig und ausdrucksstark auftreten.

Hip Hop für

Teenies

(10-13 Jahre)

Basics & Style

Aufbauendes Training in Techniken (Isolations, Basics aus Popping/Locking/Freestyle) trifft auf freies Experimentieren und musikalische Feinheiten. Laban hilft beim Erforschen von Bewegungsqualitäten, Bausch‑Elemente fördern persönliche Ausdruckskraft — ideal, um Selbstvertrauen und Stil zu entwickeln.

Hip Hop für Teens

(14-17 Jahre)

Performance & Stil

Vertiefte Technik, komplexere Choreografien, Crew‑Arbeit und Performance‑Training stehen im Vordergrund. Wir verbinden präzise Hip‑Hop‑Skills mit Laban‑Analyse für Nuancen in Raum, Gewicht und Zeit und nutzen bühnennahe, emotionale Impulse à la Bausch, um die eigene künstlerische Stimme zu schärfen.

Hip Hop für Erwachsene

Fit & Groove

Offenes, anpassbares Hip‑Hop‑Training für Einsteiger*innen und Wieder‑Einsteiger*innen: Fokus auf Alignment, gelenkschonende Progression, Groove und Spaß an Bewegung.

Hip Hop für Young Adults

Kreativ & Performance

Intensiveres, kreatives Studioformat: von technischen Fortschritten (Footwork, Grooves, Transitions) über kompositorische Aufgaben bis zur Performance‑Vorbereitung. Laban bietet ein Werkzeug zur Bewegungsfeinheit, Bausch inspiriert zu echtem, sinnhaftem Ausdruck — ideal für Weiterentwicklung und künstlerische Recherche.

Spitzentanz

In unserer Ballettschule legen wir größten Wert auf eine sichere, systematische und fachlich fundierte Vorbereitung für das Arbeiten an der Spitze. Bereits ab dem Alter von neun Jahren beginnen wir mit gezielten Spitzenaufbau‑Einheiten, in denen Fuß, Sprunggelenk, Bein und Rumpf gestärkt sowie die technische Grundlage gefestigt werden. Bevor Schülerinnen und Schüler erstmals Spitzenschuhe tragen, müssen sie ein verpflichtendes Spitzenschuh‑Seminar absolvieren. Dieses Seminar vermittelt sowohl theoretische Grundlagen (Anatomie, Schuhkunde, Fußpflege, Prävention von Verletzungen) als auch praktische Fertigkeiten; das erfolgreiche Absolvieren der Abschlussprüfung wird durch ein Zertifikat dokumentiert. Erst nach bestandener Prüfung und fachlicher Freigabe durch die Lehrkraft erhalten die Teilnehmenden ihre ersten Spitzenschuhe.


Unterrichtsstruktur:

Der Spitzentanzunterricht ist bei uns in vier Leistungsstufen gegliedert: Beginners, Intermediate, Pre‑Advanced und Advanced. Die Einteilung erfolgt nach fachlichen Kriterien (Technik, Kraft, Ausdauer, Kontrolle) und wird regelmäßig überprüft.

Neben der hohen technischen Qualität ist uns eine ganzheitliche Förderung wichtig: Unsere Methodik orientiert sich an den Prinzipien Rudolf Labans sowie an den künstlerischen Impulsen von Pina Bausch, sodass Technik und Ausdruck gleichermaßen gepflegt werden. Kontinuierliche Kräftigungs‑ und Mobilitätseinheiten sowie begleitende Präventionsmaßnahmen sind integraler Bestandteil des Programms.


Sicherheit, Begleitung und Voraussetzungen:

Die Aufnahme in die Spitzengruppen setzt kontinuierliche fachliche Überprüfung voraus. Bei gesundheitlichen Auffälligkeiten, anhaltenden Schmerzen oder besonderen orthopädischen Gegebenheiten arbeiten wir eng mit physiotherapeutischen und ärztlichen Fachkräften zusammen. Unsere Lehrkräfte entscheiden über die Freigabe zum Spitzentraining und beraten zur geeigneten Schuhauswahl sowie zu ergänzenden Kräftigungs‑ und Präventionsmaßnahmen.


Pointe Beginners

Einführung in die Spitzentechnik

Zielgruppe: Absolventinnen/Absolventen des Spitzenschuh‑Seminars mit erster fachlicher Freigabe

Schwerpunkte:

Einführung in die Arbeit auf der Spitze, sichere Haltung, kontrollierte Relevés, kurze Balance‑Sequenzen an der Barre, korrektes Schuh‑Handling und Fußpflege

Trainingsumfang:

kurzzeitige Spitzeneinheiten (anfangs streng dosiert), verstärkte Kräftigungs‑ und Propriozeptionsübungen

Zielkriterien:

stabiles einbeiniges Relevé an der Barre, schmerzfreies Tragen der Spitzenschuhe über die vorgegebene Dauer, sichere Grundübungen auf der Spitze

Pointe Intermediate

Vertiefung von Kraft und Haltung

Zielgruppe:

Schülerinnen und Schüler mit sicherer Basisarbeit auf der Spitze und wachsender Ausdauer

Schwerpunkte:

Ausbau der Haltedauer auf der Spitze, erweiterte Barre‑ und Centrekombinationen, kontrollierte Übergänge, erste Variationen

Trainingsumfang:

erhöhte Trainingszeit auf der Spitze, gezielte Kraft‑ und Ausdauerprogramme, Einbeziehung von Zentrumarbeit unter Anleitung

Zielkriterien: längere Balancephasen, saubere Ausführung technisch relevanter Kombinationen und Selbstkontrolle

Pointe Pre-Advanced

Intensive Pointe‑Arbeit mit Prävention

Zielgruppe:

technisch versiertere Tänzerinnen und Tänzer mit ausgeprägter Fußkraft und Ausdrucksfähigkeit

Schwerpunkte:

komplexere Mitte‑Kombinationen, schnellere und koordinativ anspruchsvollere Sequenzen, Ausdrucksschulung, Bühnenpräsenz, vertiefte Arbeit an Pointe‑Technik und Prävention

Trainingsumfang:

intensive Spitzeneinheiten, individuelle Korrekturen, zusätzliche Stabilisierungs‑ und Flexibilitätsarbeit

Zielkriterien:

sichere vollumfängliche Teilnahme an anspruchsvollen Kombinationen, konstante Belastbarkeit ohne Beschwerden, Fähigkeit zur künstlerischen Umsetzung von Choreografien

Pointe Advanced

Anspruchsvolles Variations‑ und Bühnenrepertoire

Zielgruppe:

fortgeschrittene Schülerinnen und Schüler mit hoher technischer Reife, Ausdauer und künstlerischer Reife

Schwerpunkte:

Solorepertoire und anspruchsvolle Variationen auf der Spitze, ausgeprägte technische Präzision, musikalische und interpretatorische Tiefe, intensive individuelle Betreuung sowie langfristige Belastungs‑ und Präventionsplanung

Trainingsumfang:

umfassende und strukturierte Spitzentrainings, ergänzende Conditioning‑ und Reha‑Maßnahmen nach Bedarf

Zielkriterien:

souveräne Beherrschung anspruchsvoller technischer und künstlerischer Anforderungen, dauerhafte Beschwerdefreiheit unter Belastung, professionelle Bühnenreife

Tanztheater

Tanztheater ist mehr als Tanz – es ist Bewegung, Gefühl und Erzählung zugleich. Diese besondere Form des Zeitgenössischen Tanzes wurde maßgeblich von Pina Bausch geprägt, die Tanz und Theater zu einer einzigartigen Kunstform verband. Im Tanztheater steht  das Menschliche, das Emotionale und das Ehrliche im Vordergrund.


In unserem Tanztheater-Unterricht bei THE STAGE lernen die Schüler:innen, über Bewegung Geschichten zu erzählen. Sie entdecken, wie Tanz zur Sprache werden kann – ohne Worte, nur durch Ausdruck, Gestik, Dynamik und Präsenz. Dabei arbeiten wir mit Improvisation, zeitgenössischen Techniken und kreativen Aufgaben, die Mut machen, sich selbst zu zeigen.

Unsere Unterrichtsform Tanztheater fußt auf Rudolf von Labans Leitgedanken „Jeder Mensch ist ein Tänzer“ sowie der poetisch-politischen Kraft Pina Bauschs „Tanz – sonst sind wir verloren“. Sie verbindet movement analysis (Laban) mit theatraler Forschung, Alltagsgestik und emotionaler Offenheit (Bausch). Unter der Leitung unserer Schulleiterin, Kulturpreisträgerin für Tanz & Choreografie und Choreografin der radikal-politischen Kompanie Artodance, wird Tanztheater bei uns als künstlerischer Bildungsprozess verstanden: körperliche Kompetenz, choreografisches Denken und gesellschaftspolitische Sensibilität wachsen gleichzeitig.

Tanztheater Junioren

Kleine Körper — große Entdeckungen

Erste Spiel- und Bewegungsimpulse: Wir glauben, dass jeder Mensch ein Tänzer ist. Spielerisch, sicher und neugierig entdecken Kinder ihren Körper als Ausdrucksraum.

Ziel:  Bewegungsfreude, Körperbewusstsein und gemeinsames Entdecken als Basis für tänzerische Entwicklung.

Inhalte:  Wahrnehmungs- und Spielübungen, Grundbewegungen, Rhythmus, Improvisation, einfache Gruppen-Settings, Geschichten in Bewegung.

Methodik:  Laban-basierte Beobachtung und Sprache, Szenisches Spielen à la Pina Bausch — emphatisch, körpernah, ohne Druck auf Perfektion.

Formate:  wöchentliche Stunden, blockweise Projekte, kleine Präsentationen in sicherem Rahmen.

Ton/Ästhetik:  warm, spielerisch, forschend — Körper als Stimme, Raum zu fragen.

Tanztheater Teenies

Stimme im Körper finden

Tanz als Experiment: Körper, Identität und Gruppe werden zu Material. Technik, Mut und Neugier stehen gleichberechtigt nebeneinander.

Ziel: Entwicklung einer persönlichen Bewegungsstimme, Stärkung von Körper- und Selbstwahrnehmung, Einführung choreografischer Grundprinzipien.

Inhalte: Vertiefte Laban-Elemente (Kraft, Raum, Zeit, Form), Partner- und Gruppenarbeit, Grundlagen von Komposition, Einführung in szenisches Material nach Bausch, Themenarbeit (z. B. Grenzen, Zugehörigkeit).

Methodik: forschendes Lernen, Improvisationsaufträge, Feedbackrunden, kleinere Choreografieaufgaben, Einbindung sozialer und politischer Fragestellungen altersgerecht.

Formate: Kursreihen mit projektorientierten Blöcken, performative Abschlusspräsentation, Kooperation mit anderen Fächern/Kunstformen.

Ton/Ästhetik: neugierig, forschend, ermutigend

Tanztheater Teens

Körper als Stimme — Tanz als politisches Statement

Von persönlicher Wahrheit zur Szene: Präzision, Haltung und choreografisches Denken werden zur Form gesellschaftspolitischer Sprache.

Ziel: Professionalisierung tänzerischer Mittel, Entwicklung einer eigenständigen choreografischen Stimme und Bewusstsein für Tanz als gesellschaftliche Praxis.

Inhalte: technische Vertiefung (Körper-Kraft-Ökonomie), detaillierte Laban-Analyse, choreografische Techniken (Motiv-Entwicklung, Struktur, Dramaturgie), szenische Forschung nach Bausch, Text- und Bildintegration.

Methodik: forschende Choreografieprojekte, intensive Probenkultur, kritische Reflexionsrunden, Einbindung von Theorie, kollaborative Projekte mit der Kompanie.

Formate: regelmäßige Proben, Produktionsphasen, öffentliche Präsentationen, Residencies mit ARTODANCE und Gastchoreografinnen.

Ton/Ästhetik:  fordernd und präzise, der Körper wird zur Stimme für konkrete Positionen.

Kompanie (Advanced/ Artodance Projekte)

ARTODANCE-Kollektiv: Professionell, radikal, notwendig

Bühne als Forum: Choreografische Radikalität, kollektive Dringlichkeit — Tanz als Eingriff in die Gegenwart.

Ziel: Produktion professioneller, gesellschaftspolitisch eindeutiger Tanztheaterarbeiten; Entwicklung einer kohärenten Ensemble-Ästhetik unter der Leitung der preisgekrönten Choreografin.

Inhalte: intensive choreografische Forschung, Performance-Technik, Ensemble-Kommunikation, Konzeptentwicklung, Recherche zu politischen Themen, Medien- und Öffentlichkeitsarbeit.

Methodik: kompakte Residenzen, partizipative Choreografieprozesse, Text- und Bildarbeit, interdisziplinäre Kollaborationen, direkte Produktionserfahrung (Bühnenaufbau, Touring, Vermittlung).

Formate: projektbasierte Produktionen, Festivalauftritte, Community-Engagement, dokumentarische Begleitung, Co-Creation mit Jugendlichen und Institutionen.

Ton/Ästhetik: kompromisslos, provokativ, rigoros; Bühne als Ort des Diskurses und des Eingriffs — Tanz, sonst sind wir verloren.

Charaktertanz

Charaktertanz ist eine faszinierende Verbindung aus klassischer Balletttechnik und folkloristischen Tanzstilen aus aller Welt. Er bildet einen wichtigen Bestandteil der professionellen Tanzausbildung – und auch bei uns in THE STAGE ist er ein Herzstück des Unterrichts.


In dieser Tanzrichtung lernen die Schüler:innen nicht nur Schritte, sondern Kulturen kennen: Tänze aus aller Welt werden in ihrer typischen Musik, Dynamik und Ausdruckskraft vermittelt. Charaktertanz ist temperamentvoll, rhythmisch und erzählerisch – er fördert Musikalität, Bühnenpräsenz und die Fähigkeit, durch Bewegung Geschichten zu erzählen.

Im Geiste von Rudolf von Laban verstehen wir Tanz als universelle Sprache, die Menschen verbindet. Charaktertanz zeigt genau das: wie individuelle Ausdruckskraft und gemeinschaftliches Tanzen zu einem großen Ganzen verschmelzen. Jede Bewegung, jede Geste hat Bedeutung – sie entsteht aus innerem Antrieb und kulturellem Verständnis.


Im Charaktertanz spürt man, wie stark Tanz Teil unserer Menschlichkeit ist. Er erinnert uns daran, dass Bewegung Emotion, Geschichte und Identität transportiert.


Charaktertanz für Junioren

Mit Rhythmus um die Welt tanzen

In unserem Beginners-Kurs entdecken die Kinder die Welt der folkloristischen Tänze auf spielerische Weise. Sie lernen einfache Schritte, Rhythmen und Armhaltungen aus verschiedenen Ländern kennen.

Dabei steht Freude an Musik, Rhythmus und Ausdruck im Vordergrund.

Die Kinder erfahren, wie Tanz Geschichten erzählen kann, und entwickeln ganz nebenbei Musikalität, Haltung und Bühnenbewusstsein. Durch kleine Choreografien und Tänze üben sie auch das gemeinsame Tanzen in der Gruppe – mit Stolz, Freude und Teamgeist.


Charaktertanz Teenies/Teens

Tradition trifft Ausdruck - Tanz mit Charakter

Im Advanced-Kurs vertiefen die Schüler:innen ihre Kenntnisse der verschiedenen Tanzstile und lernen anspruchsvollere Schrittfolgen, Kombinationen und Ausdrucksformen.

Besonderes Augenmerk liegt auf Technik, Musikalität und kulturellem Verständnis – die Tänzer:innen erfahren, wie charakteristische Bewegungen aus verschiedensten Ländern tänzerisch umgesetzt werden.

Hier geht es darum, Persönlichkeit auf der Bühne zu zeigen, Emotionen bewusst einzusetzen und die Verbindung zwischen Technik und Ausdruck zu verfeinern.


Akrobatik

Akrobatik ist die perfekte Verbindung von Körperbeherrschung, Mut und Ausdruckskraft – und in unserer Tanzschule ein wichtiger Bestandteil der tänzerischen Ausbildung. Sie fördert nicht nur Kraft, Flexibilität und Koordination, sondern vor allem Vertrauen – in sich selbst, den eigenen Körper und die Gruppe.


Bei uns lernen Kinder und Jugendliche in sicherer, pädagogisch geführter Umgebung akrobatische Elemente wie Handstand, Brücke, Rad, Überschläge oder Partnerakrobatik. Dabei geht es nicht um waghalsige Kunststücke, sondern um eine ganzheitliche körperliche Schulung, die Tanz und Bewegung ergänzt. Akrobatik stärkt das Selbstbewusstsein und hilft, die eigene Körperwahrnehmung zu schulen – spielerisch, mit Freude und Geduld.

Jede Bewegung ist Ausdruck einer inneren Energie ist. Akrobatik zeigt dies auf eindrucksvolle Weise: Jede Drehung, jede Balance, jeder Sprung entsteht aus Konzentration, Kraft und innerem Gleichgewicht. Und Wie Pina Bausch sagte: „Tanz, sonst sind wir verloren.“ – In der Akrobatik findet dieses Zitat seine physische Form. Sie fordert uns heraus, über Grenzen hinauszugehen, und lässt uns gleichzeitig spielerisch mit Raum, Schwerkraft und Dynamik experimentieren.


In THE STAGE wird Akrobatik nicht isoliert gesehen, sondern als Teil unserer ganzheitlichen Förderung. Sie ergänzt den Tanzunterricht, stärkt Körper und Geist und verleiht jeder Bewegung Ausdruck und Präsenz. Unsere Schüler:innen lernen, mutig zu sein – aber auch achtsam, teamfähig und kreativ.

Akrobatik Beginners

(Vorschule/Grundschule)

Entdecken, Staunen, Purzeln

Hier steht der Spaß an Bewegung im Vordergrund. Die Kinder lernen einfache Bodenturnelemente wie Rollen, Radschläge und kleine Brücken, üben Körperspannung und beginnen erste Partnerübungen. Mit viel Geduld, Fantasie und spielerischen Übungen entdecken sie, was ihr Körper alles kann – und gewinnen Mut, Neues auszuprobieren.


Schwerpunkt: Freude an Bewegung, Koordination, Körperspannung, erste akrobatische Grundlagen.

Akrobatik Junioren

(6–10 Jahre)

Balance, Vertrauen, Teamgeist

Die Kinder verfeinern bereits Erlerntes und lernen komplexere Elemente wie Handstände, Überschläge und kleine Partnerakrobatiken. Im Vordergrund steht, die Bewegungen harmonisch miteinander zu verbinden – oft auch zu Musik oder als Teil kleiner Choreografien. Hier wird das Selbstvertrauen gestärkt, und Teamarbeit spielt eine große Rolle.


Schwerpunkt: Technikaufbau, Partnerarbeit, Ausdruck und Zusammenspiel von Akrobatik und Tanz.

Akrobatik Teenies/ Teens (ab 10 Jahre)

Kraft, Tanz, Kunst

In dieser Stufe verbinden sich Tanz und Akrobatik zu einer Einheit. Die Schüler:innen erarbeiten akrobatische Sequenzen, Partnerakrobatik und dynamische Übergänge, die oft in Bühnenchoreografien integriert werden. Kraft, Kontrolle und Ausdruck verschmelzen – und die Jugendlichen entwickeln ihr eigenes Bewegungsrepertoire weiter.


Schwerpunkt: Tanzakrobatik, Körperkontrolle, Ausdruck, Bühnenpräsenz und kreative Gestaltung.